Fürsorge & Begleitung

Trauerbegleitung
in Magdeburg

Einen Menschen zu verlieren kann die schwerste Erfahrung des Lebens sein. Niemand muss diesen Weg alleine gehen.

Der Umgang mit dem Verlust

Unser menschlicher Verstand kann weder Unendlichkeit noch Endlichkeit wirklich greifen. Aus diesem Grund kann sich ein Verlust so unwirklich und falsch anfühlen. Zusätzlich trifft Trauernde oft unsere Kultur, welche die Trauer als Zustand ansieht, der möglichst schnell überwunden werden muss.

Der deutsche Psychotherapeut Roland Kachler beschreibt in seinem Buch Meine Trauer wird dich finden (2005) einen neuen Ansatz: Statt dem Verstorbenen Lebewohl zu sagen, wird im eigenen Herzen ein Ort errichtet – eine zukünftige Begegnungsstätte.

Der Grundgedanke ist, dass wir mit dem Versterben eines Menschen nicht die Beziehung zu ihm aufgeben müssen.

„Was kann ich noch tun?"

Häufig verspüren Menschen den tiefen Wunsch, für ihre verstorbenen Angehörigen noch etwas zu tun. Dies spendet in der Regel viel Kraft und kann den Aufbau der Beziehung im Herzen einleiten.

Was den Umgang mit der bevorstehenden Bestattung betrifft: Folgen Sie Ihrem Herzen und lassen Sie sich von niemanden etwas einreden. Sie entscheiden in jedem Aspekt, welcher der richtige Weg ist – Kleidung, Musik, Dekoration, Zeremonie.

Die Realität der Vergänglichkeit

Einen verstorbenen Menschen zu sehen kann eine einschneidende Erfahrung sein. Wenn wir unsere Gefühle nicht anschauen oder unterdrücken, verschwinden sie nicht – sie stauen sich im Unterbewusstsein an. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich seiner eigenen Gefühle gewahr zu werden und diese zu erlauben.

Das Abschiednehmen am geöffneten Sarg kann ein bedeutender Schritt sein. Viele Trauernde erleben diese Erfahrung als etwas sehr Bereicherndes in ihrer Liebe zur verstorbenen Person. Ob streicheln, küssen, singen oder reden – Ihr Innerstes zeigt Ihnen, was richtig und stimmig ist.

Trauer bewältigen

Individuelle Trauerfeier im Freien – persönlicher Abschied nach eigenen Wünschen

Trauer braucht Raum. Zeit. Und vor allem Verständnis. Deshalb bieten wir, jeden ersten Mittwoch im Monat, in unserem Bestattungsinstitut eine Selbsthilfegruppe zur Trauerbewältigung an - einen geschützten Ort, an dem du mit deinem Schmerz nicht allein bist.

Egal, ob dein Verlust erst vor Kurzem geschehen ist oder schon länger zurückliegt: Jede Form von Trauer ist willkommen und darf da sein. In unserer Gruppe hast du die Möglichkeit, dich mit anderen Betroffenen auzutauschen, deine Gefühle zu teilen oder einfach nur zuzuhören. Gemeinsam schaffen wir einen Raum voller Respekt, Mitgefühl und gegenseitiger Unterstützung.

✨ Du musst nicht stark sein.

✨ Du musst nichts „richtig“ machen.

✨ Du darfst einfach du selbst sein.

Wenn du Interesse hast oder jemanden kennst, der Unterstützung gebrauchen könnte, melde dich gerne bei uns. Gemeinsam gehen wir ein Stück des Weges.

Niemand muss diesen Weg alleine gehen

Sprechen Sie uns an, wenn Sie persönliche Unterstützung brauchen und wünschen.

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